Pumpe-Düse-Verfahren

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Verschiedene Motoren brauchen verschiedene Öle – welches Motoröl für welchen Motor- und Fahrzeugtyp benötigt wird, hängt dabei maßgeblich vom Motor, den Außentemperaturen und den Freigaben des Herstellers ab. Ein besonderes Öl benötigen dabei auch Autos, die über das sogenannte Pumpe-Düse-System verfügen und damit über eine spezielle Funktionsweise verfügen.

Pumpe-Düse-Verfahren
Pumpe-Düse-Verfahren

Im Gegensatz zum Common-Rail-Verfahren wird beim Pumpe-Düse-Verfahren für jeden Zylinder eine eigene Einspritzpumpe verwendet, die sich im gleichen Gehäuse wie die dazugehörige Einspritzdüse befindet. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse befinden sich also in einem einzigen Bauteil. So kann schneller Druck aufgebaut werden, was eine deutlich gesteigerte Leistungsfähigkeit zur Folge hat – durch die einzelnen Bauteile kommt der Motor bei einem einzelnen Defekt auch nicht sofort zum Stillstand. Als erstes kam dieses Einspritzsystem bei einem VW Passat im Jahr 1998 zum Einsatz. Durch diese Besonderheit im Verbrennungsmotor wird auch anderes Motoröl benötigt, das um diese Metallteile einen Schmierfilm bildet. Pumpe-Düse-Motoröl sorgt dafür, dass die einzelnen Einspritzdüsen langlebig und effizient sind. Die Freigabe der einzelnen Firmen und Autohersteller gibt Ihnen als Autofahrer auch hier die benötigten Informationen an die Hand: Im Handbuch des Fahrzeugs finden Sie die entsprechende Empfehlung. Für einen Dieselmotor von VW, der über dieses Pumpe-Düse-System verfügt, kann zum Beispiel ein Motorenöl mit der Freigabe 505.51 verwendet werden. Preislich unterscheidet sich dieses Motoröl für Pumpe-Düsen-Systeme nicht von anderem Motorenöl für Common-Rail-Systeme: Auch hier erhalten Sie einen Liter Motoröl für zwischen 5 € und 20 €.

Viskositätsklassen beachten

Motoroel FaviconEbenso müssen Sie qualitativ keine Abstriche machen, wenn Sie Motoröl für Pumpe-Düse-Systeme verwenden müssen: Auch hier wird zwischen verschiedenen Viskositätsklassen unterschieden. Bei der Wahl des Motoröls sollten Sie in erster Linie allerdings die Freigaben der Hersteller beachten, die vorgeben, welche Motoröle für den Einsatz in Ihrem Fahrzeug geeignet sind. Damit pflegen Sie den Motor nicht nur optimal, sondern können sich bei eventuellen Schäden auf Ihren Anspruch auf Garantie berufen, um nicht selbst für Reparaturkosten aufzukommen.

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