Was ist Automatikgetriebeöl?

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Getriebeöl für Automatik wird auch langläufig in seiner englischen Übersetzung, Automatic Transmission Fluid, abgekürzt. Man spricht daher von ATF. Dieses wird von Kraftfahrzeugen mit Automatikgetriebe verwendet. Häufig ist es rot eingefärbt, um es von anderen Ölen oder Flüssigkeiten zu unterscheiden. Automatikgetriebeöl hat vielschichtige Aufgaben. So schmiert es Lager und Zahnräder, Ventile bleiben geschmeidig und der Abrieb an den Bremsen wird verringert. In einigen Servolenksystemen kann es als Hydraulikflüssigkeit dienen. Oft kommt es auch in Allradfahrzeugen zum Einsatz. Automatikgetriebe werden immer komplexer. Die Anforderungen an das Getriebeöl erhöhen sich dadurch permanent. In Zusammenarbeit mit den Fahrzeugherstellern wird das Getriebeöl fortlaufend weiterentwickelt und verbessert dadurch seine technische Qualität. Damit wird die Lebensdauer des Automatikgetriebes verlängert und die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge gewährleistet. Um dies zu erreichen, erheben die verschiedenen Fahrzeughersteller eigene Standards. So erhalten sie das optimale Getriebeöl für ihre Automatikgetriebe.

Automatikgetriebeöl ist wichtig im Getriebe
Was ist Automatikgetriebeöl?

Additive für besondere Ansprüche an das Getriebeöl

Automatikgetriebeöl FaviconZur Erfüllung der besonderen Ansprüche an die verschiedenen Automatikgetriebe, werden dem Getriebeöl verschiedene Substanzen, sogenannte Additive, beigemischt. Die Eigenschaften des Getriebeöls können somit je nach Wunsch verändert werden. Durch Additive wird beispielsweise die Reibung verringert. Das dient dem Schutz der metallischen Oberflächen. Um Leckagen vorzubeugen werden Additive beigemengt, die Dichtungen aufquellen lassen. Durch Verbesserung der Schmiereigenschaften des Getriebeöls werden Lager und Zahnräder geschützt. Damit Additive nicht so schnell verdunsten, gibt es Hilfsstoffe, die dies verhindern. So können höhere Drehzahlen und Temperaturen des Motors erzielt werden.

Jeder Hersteller hat eigene Anforderungen an sein Getriebeöl. So erstellen beispielsweise Landmaschinenhersteller eigene Spezifikationen, die unter anderem eine besondere Kaltfließfähigkeit und Hochdruckeigenschaft vorschreiben. Durch die verschiedenen Anforderungen an die einzelnen Getriebe, schreibt auch jeder Hersteller in der Betriebsanleitung seines Fahrzeuges, welches Getriebeöl verwendet werden soll. Bei Verwendung eines nicht geeigneten Getriebeöls kann es durchaus zu Funktionsstörungen und auch Schäden kommen. Um Ablagerungen, Abrieb und damit schnelleren Verschleiß des Automatikgetriebes zu vermeiden, sollte man den Stand und Zustand des Getriebeöls regelmäßig kontrollieren. Verwenden Sie also unbedingt das vorgeschriebene Automatikgetriebeöl und halten Sie die vorgegebenen Serviceintervalle ein – für längere Freude an Ihrem Fahrzeug!

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